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Laut Definition der „European Private Equity und Venture Capital Association" ist Private Equity (PE) ein Oberbegriff, der den gesamten Markt für privates Beteiligungskapital umfasst. Finanzierungen in einem frühen Unternehmensstadium werden auch „Venture Capital" (VC), also Wagniskapital genannt. Private Equity - ursprünglich aus den USA stammend - beinhaltet Investitionen in die Finanzierung nicht börsennotierter Unternehmen mit Eigenkapital. Geldgeber sind institutionelle Investoren wie Banken, Versicherungen und Privatleute. Diese beteiligen sich entweder direkt an Unternehmen oder stellen ihr Geld PE-Fonds zur Verfügung, die ihrerseits in Firmenanteile investieren. Sie werden somit zu Miteigentümern an Unternehmen und tragen das unternehmerische Risiko mit. Dafür partizipieren sie direkt am Erfolg. Durch das Ziel den Unternehmenswert zu erhöhen, bekommen die Unternehmen Unterstützung u. a. um wettbewerbsfähiger zu werden.
In der Vergangenheit erfolgten ca. 80% deutscher Unternehmensfinanzierungen aus Bankdarlehen. Allein seit 2003 ist hier ein Rückgang von 45 % an Kreditvergaben zu verzeichnen. Im Jahr 2006 waren bei ca. 6.000 Unternehmen PE- Fonds als Gesellschafter und Geldgeber beteiligt. Heute entspricht der Umsatz PE-finanzierter Unternehmen ca. 8 % des Bruttosozialproduktes. Dadurch werden ca. 1. Mio. Arbeitnehmer beschäftigt.
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